Sie sucht ihn regional Hannover

29-Oct-2020 09:14

Jan Lucassen schtzt ihre Anzahlen zwischen 16 auf durchschnittlich 20.000 im Jahr!

Das Staatsarchiv Detmold besitzt von mehreren Ortschaften die Verzeichnisse der Hollandgnger, die zwischen 17 mit gltigem Reisepass nach Holland zogen. Dann brachte eine Fuhre aus der Heimat neue Butter, Speck usw. Der Band enthlt fast 9600 Personen, ihre Wohnorte, Berufe, womglich Geburtsorte und -daten, Angaben ber die Eltern, mitauswandernde Angehrigen und Verwandten, Zeit und Ziel der Auswanderung und etwaige Anmerkungen und Hinweise.Auch viele Handwerker versuchten ihr Glck, wie die Zimmerleute aus dem Bremer Raum, Stukkateure aus dem Oldenburgischen, Schuhmacher, Schneider usw. Besonders die Provinz Nordholland im Westen der Niederlande brauchte jhrlich viele Tausende Saisonarbeiter, die bevorzugt aus dem rmeren und teils bervlkerten Gebiet der stlichen Niederlande und dem benachbarten Niedersachsen und Westfalen kamen.Auch deutsche Archive, mter, Vereine, Zeitungen, Zeitschriften und Bcher sind wahre Fundgruben der steten Saisonarbeit, die seit eh und je, aber am strksten im 17., 18. So schildert der niederlndische Autor Piet Kistemaker in seinem Buch ber das Dorf Andijk in der Region Westfriesland (Provinz Nordholland), die in den deutschen Registern zur Hollandgngerei oft genannt wird, die Lage um 1812: [...]Dazu kommen in der Heuzeit die Hannekenmaaiers (Schimpwort fr die deutschen Mher, abgeleitet vom wohl populrsten Vornamen Hannes)... Die Bauern sehen sie gern, denn es sind tchtige Arbeiter, die die Sense und die Sammelgabel gut zu hantieren wissen...nach Holland, wobei die Gemeinde einen Zuschuss von 7 1/2 Gr. Dafr wurde dann die Fuhre auf dem Rckweg einfach zur Krankenfuhre. Es ist fr Historiker und Familienforscher eine wahre Fundgrube.Ein einschlgiges Standardwerk wurde 1981 von der Westflischen Gesellschaft fr Genealogie und Familienforschung in Band 3839 der Reihe: Beitrge zur Westflischen Familienforschung herausgegeben: Westflische Auswanderer im 19. Die dazugehrigen Heimlichen Auswanderer erschienen in der gleichen Reihe 1989/1990 (Band 47/48 ) und enthalten aus der gleichen Periode 18.500 erfasste Personen, die also keine amtlichen Zuschsse erhielten.

Das Staatsarchiv Detmold besitzt von mehreren Ortschaften die Verzeichnisse der Hollandgnger, die zwischen 17 mit gltigem Reisepass nach Holland zogen. Dann brachte eine Fuhre aus der Heimat neue Butter, Speck usw. Der Band enthlt fast 9600 Personen, ihre Wohnorte, Berufe, womglich Geburtsorte und -daten, Angaben ber die Eltern, mitauswandernde Angehrigen und Verwandten, Zeit und Ziel der Auswanderung und etwaige Anmerkungen und Hinweise.Auch viele Handwerker versuchten ihr Glck, wie die Zimmerleute aus dem Bremer Raum, Stukkateure aus dem Oldenburgischen, Schuhmacher, Schneider usw. Besonders die Provinz Nordholland im Westen der Niederlande brauchte jhrlich viele Tausende Saisonarbeiter, die bevorzugt aus dem rmeren und teils bervlkerten Gebiet der stlichen Niederlande und dem benachbarten Niedersachsen und Westfalen kamen.Auch deutsche Archive, mter, Vereine, Zeitungen, Zeitschriften und Bcher sind wahre Fundgruben der steten Saisonarbeit, die seit eh und je, aber am strksten im 17., 18. So schildert der niederlndische Autor Piet Kistemaker in seinem Buch ber das Dorf Andijk in der Region Westfriesland (Provinz Nordholland), die in den deutschen Registern zur Hollandgngerei oft genannt wird, die Lage um 1812: [...]Dazu kommen in der Heuzeit die Hannekenmaaiers (Schimpwort fr die deutschen Mher, abgeleitet vom wohl populrsten Vornamen Hannes)... Die Bauern sehen sie gern, denn es sind tchtige Arbeiter, die die Sense und die Sammelgabel gut zu hantieren wissen...nach Holland, wobei die Gemeinde einen Zuschuss von 7 1/2 Gr. Dafr wurde dann die Fuhre auf dem Rckweg einfach zur Krankenfuhre. Es ist fr Historiker und Familienforscher eine wahre Fundgrube.Ein einschlgiges Standardwerk wurde 1981 von der Westflischen Gesellschaft fr Genealogie und Familienforschung in Band 3839 der Reihe: Beitrge zur Westflischen Familienforschung herausgegeben: Westflische Auswanderer im 19. Die dazugehrigen Heimlichen Auswanderer erschienen in der gleichen Reihe 1989/1990 (Band 47/48 ) und enthalten aus der gleichen Periode 18.500 erfasste Personen, die also keine amtlichen Zuschsse erhielten.Dort war eine einfache amtliche Zhlung mglich, sie zeigte um 1825 eine jhrliche Masse von 25.000 Saisonarbeitern.